Die Condylenposition
Im gesunden Gebiss werden die Condylen durch die Kaumuskulatur in einem vorgegebenen Raum bewegt und gehalten. Eine intakte Occlusionsebene stellt die zentrale Lage der Condylen sicher und das Gleichgewicht der Kaumuskulatur her. Fehlfunktionen treten auf, wenn die gesetzmäßige Position der Kiefer zueinander verändert wird. Die bestehende Occlusionsebene bestimmt den physikalischen Abstand der Kiefer. Wird diese Ebene verändert, folgt automatisch die Änderung der Condylenposition. Die Ebene bestimmt die Position der Condylen und nicht umgekehrt. Lässt sich über Ebenen im Mund die Positionen der Condylen darzustellen und gar berechnen? Die Forschungsergebnisse von K.H. Staub zeigen mit drei neuen Ebenen im Mund eine einfache wie logische Antwort.
STAUB'sche Penta-Ebene
Die Ebene für den Oberkiefer wird in der Staub® Technologie mit Penta-Ebene bezeichnet. Die Zuordnung der Penta-Ebene dreidimensional zum Oberkiefer-Körper erfolgt über stabile Fixpunkte und gesetzmäßige Konstanten. Unabhängig von bestehenden Zahnpositionen und vom gegebenen Verlauf der Kauebene ist die Penta-Ebene jederzeit reproduzierbar.
Darstellung am praktischen Fall:
Occlusionsebene verläuft zur Penta-Ebene ideal.
STAUB'sche Conma-Ebene
Der Unterkiefer hat eine eigene Ebene, die Condylus-Mandibula-Ebene, kurz Conma-Ebene genannt. Über stabile Fixpunkte und gesetzmäßige Konstanten wird die Conma-Ebene dreidimensional dem Unterkiefer-Körper zugeordnet. Die STAUB'schen Mundgesetze zeigen diese Ebene als reproduzierbare und physikalische Größe.
Darstellung am praktischen Fall:
Occlusionsebene verläuft zur Conma-Ebene auf der rechten Seite nicht ideal.
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STAUB'sche Universal-Ebene
Das gesetzmäßige Zusammentreffen der Penta- und Conma-Ebene stellt die Universal-Ebene im Mund dreidimensional her. Und damit die Condylenposition am Modell über physikalische Ebenen. Mit den STAUB'schen Mundgesetzen ist jede Veränderung und Position von einem einfachen Gesetz ableitbar.

Darstellung am praktischen Fall:
Die Condylenposition rechts ist nach dorsal und cranial verlagert
Darstellung am praktischen Fall:
Die Kausalitätsschiene rechts stellt die Universal-Ebene her. Und damit die Condylenposition.
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